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	<description>Magazin für nachhaltigen Lebensstil</description>
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		<title>Ein Telefon fürs Gewissen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 12:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 16]]></category>
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		<description><![CDATA[Digitales Leben hinterlässt ökologische Spuren &#8211; doch den eigenen Techno-Konsum ressourcenschonend zu gestalten, ist nicht ganz einfach. Wie ich mir ein neues Handy zulegte und dabei viel lernte. Es begann damit, dass der Ein-Aus-Knopf nicht mehr so recht wollte. Immer, wenn ich mein Mobiltelefon stillegte, ging bald ein heftiges Drücken und ein Ratespiel los, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/guide-to-greener-electronics.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8407" title="guide to greener electronics" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/guide-to-greener-electronics-300x144.jpg" alt="" width="300" height="144" /></a></p>
<p><strong>Digitales Leben hinterlässt ökologische Spuren &#8211; doch den eigenen Techno-Konsum ressourcenschonend zu gestalten, ist nicht ganz einfach. Wie ich mir ein neues Handy zulegte und dabei viel lernte.</strong></p>
<p>Es begann damit, dass der Ein-Aus-Knopf nicht mehr so recht wollte. Immer, wenn ich mein Mobiltelefon stillegte, ging bald ein heftiges Drücken und ein Ratespiel los, ob und wann die beiden pixeligen Hände auf dem Display wohl wieder zum Nokia-Gruß zusammenfinden würden.</p>
<p>Doch was hatte ich erwartet? Ich hatte mein Gerät gefühlte drei Jahre benutzt, obwohl es tatsächlich nur eineinhalb waren, denn ich hatte das Gerät nicht gerade geschont. Als jemand, der seit Jahren mit Postwurfsendungen von Elektromarktketten überhäuft wird, hatte ich eine Reparatur eines solchen Dings in eine Zone jenseits des Denkmöglichen verschoben. Selbst wenn das zerkratzte Telefon in der Werkstatt angenommen würde, käme die gewiss teurer als ein neues, durch das Bonuspunkte-System des Netzanbieters preisgestütztes Gerät.</p>
<p>Dennoch stolperte ich über mein Öko-Gewissen. Hatte ich nicht gelesen, dass durch den skrupellosen Abbau von Rohstoffen wie Coltan, einem wichtigen Bestandteil aller Handys, ganze Landstriche im Kongo verwüstet werden? War nicht eben erst der Skandal um die chinesischen <a href="http://www.foxconn.com/">Foxconn</a>-Werke durch die Medien gegangen, wo die schlechten Arbeitsbedingungen Leute, die scheinbar so makellose Dinge wie iPhones herstellen, in den Selbstmord trieben?</p>
<p>Die Suche nach dem umweltfreundlichsten, sozial verträglichsten Gerät, das mit dem ökologischen Footprint eines Katzenbabys dahinschlich, sollte in den folgenden Wochen dennoch scheitern. Denn nirgendwo schrie mir ein Gerät &#8220;Ich bin nachhaltig!&#8221; entgegen.</p>
<p>So genannte Öko-Handys tauchten in den vergangenen Jahren zwar auf: Samsungs &#8220;Blue Earth&#8221;, 2009 vorgestellt, schmückte sich mit einem Solarzellen-Panel zur Stromgewinnung und mit Plastikteilen aus recycelten Wasserflaschen. Motorola legte ein ebenfalls teilweise aus recycelten Flaschen gefertigtes, öko-freundliches Telefon vor, dessen Klima-Impact außerdem durch Investitionen der Firma in erneuerbare Energien ausgeglichen werden sollte. Die Geräte sind derzeit aber nur in Restbeständen zu haben. Als Verkaufsargument tauge das Öko-Image bei der breiten Masse nur bedingt, erklärte mir Samsung-Sprecherin Petra Gregorowitsch. &#8220;Wir versuchen stattdessen, alle Handys so umweltfreundlich wie möglich zu machen&#8221;.</p>
<p>Tatsächlich strengen sich manche Elektronikkonzerne heute ernsthaft an, ihre gesamte Produktion &#8220;grüner&#8221; zu machen &#8211; auch wenn nicht nur der gute Wille dafür verantwortlich ist: Ein immer enger werdendes Netz an Richtlinien, die bei Nichteinhaltung wirtschaftliche Nachteile zur Folge haben können, lässt Umweltkriterien für die Konzerne sinnvoll erscheinen. So trat etwa 2006 die EU-weite Richtlinie zum Verbot gefährlicher Substanzen in Elektrogeräten (kurz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie_2002/95/EG_%28RoHS%29">ROHS</a>) in Kraft. Blei, Quecksilber, Cadmium, Chrom6+ und zwei bromhaltige Flammhemmer dürfen demnach in keinen neuen Elektrogeräten im EU-Raum mehr vorkommen.</p>
<p>Die so genannte &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kodesign-Richtlinie">Ecodesign&#8221;-Richtlinie</a>, 2005 erlassen und 2009 erweitert, steckt den Rahmen für die Hersteller weiter ab: Die Richtlinie beauftragt die Hersteller, die Lebenszyklen ihrer Produkte auf die &#8220;Minimierung der Umweltauswirkungen des Produkts&#8221; abzuklopfen. Die konkreten Anwendungen der Richtlinie werden von Konsortien beschlossen &#8211; bisher wurden auf dieser Basis etwa Vorgaben zum Standby-Verbrauch entwickelt. Neue Geräte wie PCs oder Fernseher dürfen demnach seit 2010 im Standby- oder &#8220;Off&#8221;-Modus nicht mehr als 1 Watt, ab 2013 nicht mehr als 0,5 Watt verbrauchen, wenn sie die &#8220;CE&#8221;-Kennzeichnung und damit die Marktzulassung in der EU erreichen wollen.</p>
<p>&#8220;Die Ecodesign-Richtlinie ist die erste Umweltrichtlinie, die einen vom Markt schmeißen kann&#8221;, sagt Wolfgang Wimmer, Professor an der TU Wien und mit seiner &#8220;<a href="http://www.ecodesign-company.com/">Ecodesign Company GmbH</a>&#8221; als Berater für Firmen in Europa, Korea und den USA tätig. Allein beim Standby lassen sich laut EU-Angaben jährlich 35 Terawatt Stunden einsparen &#8211; &#8220;die jährliche Stromproduktion von sieben Atomkraftwerken&#8221;, wie Wimmer erklärt.</p>
<p>Bei der Suche nach dem Handy, das ich nun langsam dringend brauchte, halfen mir die EU-Richtlinien trotzdem wenig weiter: Konkrete Ecodesign-Vorgaben wurden zwar für Waschmaschinen, Fernseher und 10 andere Kategorien, nicht aber für Mobiltelefone ausgearbeitet. Öko-Labels wie das <a href="http://www.eco-label.com">EU-Ecolabel</a> oder der &#8220;<a href="http://www.blauer-engel.de">Blaue Engel</a>&#8221; erfassen Unterhaltungselektronik und vor allem Handys derzeit kaum: Bei der Ausarbeitung der Kriterien für den &#8220;Blauen Engel&#8221; für Handys anno 2002 hatten die Initiatoren weniger den ökologischen Fußabdruck als die elektromagnetische Strahlenbelastung der Geräte im Sinn, worauf Handyhersteller das Label ignorierten.</p>
<p>Als harte Währung können allerdings die so genannten &#8220;<a href="http://www.environmentalproductdeclarations.com/">Environmental Product Declarations</a>&#8221; gelten, die nach dem ISO-Standard 14025 international vergleichbare Umweltinfos auf Basis produktspezifischer Regeln anbieten. Eine solche EPD, wie sie kürzlich z.B. der Hersteller HTC für das &#8220;HD-Mini&#8221;-Smartphone vorlegte, listet u.a. den Energieverbrauch während der gesamten erwartbaren Nutzungsdauer, gibt genaue Infos zur Materialzusammensetzung, zum Transportaufwand bei der Distribution und zur Entsorgung, ermittelt auf Basis einer von unabhängigen Dritten überprüften Lebenszyklus-Analyse.</p>
<p>&#8220;Im B2B-Bereich sind solche EPDs schon zur Anforderung geworden&#8221;, erklärt Ecodesign-Experte Wimmer. So genannte &#8220;Eco-Declarations&#8221;, die Handy-Hersteller Nokia mittlerweile für jedes seiner Produkte zum Download anbietet, zeugen ebenfalls von einer Bewusstseinsbildung, wenn sie auch bei weitem nicht so detailliert ausfallen wie eine genormte EPD. Samsung legt mit &#8220;Product Eco-Declarations&#8221; nach, und auch Apple, lange der Buhmann der Öko-NGOs, liefert heute &#8220;Environmental Status Reports&#8221; zu seinen Produkten mit.</p>
<p>&#8220;Aus ökologischer Sicht hat sich Apple sehr verbessert&#8221;, erklärt Greenpeace-Sprecherin Claudia Sprinz, die seit 2006 an der &#8220;Green Electronics&#8221;-Kampagne der NGO mitarbeitet. Jedes Jahr erstellt die Organisation Rankings, die sowohl Firmen als auch einzelne Produkte einstuft; Minuspunkte gibt es für die fortgesetzte Verwendung giftiger Chemikalien, mangelnde Verwendung recycelter Rohstoffe oder lasche Energiespar-Politik. Arbeitsbedingungen werden nicht erfasst &#8211; die <a href="http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=222884&amp;b=442">NGO Südwind</a>, Initiatorin der &#8220;<a href="http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=226824&amp;b=4012">Clean IT</a>&#8220;-Kampagne, weiß weiter von Arbeitsrechtverletzungen bei den Zulieferern der großen Firmen zu berichten.</p>
<p>Der Ein-Aus-Knopf meines Mobiltelefons hatte allerdings bereits seinen Dienst quittiert, als sich die EPDs, Labels und NGO-Rankings langsam zu einem brauchbaren Einkaufsleitfaden zu verspinnen begannen. Ein neues Gerät musste also her &#8211; auch wegen der Lust, einmal so ein neues, smartes Ding zu besitzen, das jetzt alle hatten. Dass Hersteller ein künstliches Ablaufdatum in ihre Geräte einbauen, ist bei manchen Produkten gut belegt, bei anderen umstritten &#8211; jenseits dieser so genannten &#8220;geplanten Obsoleszenz&#8221; ist aber die &#8220;psychische Obsoleszenz&#8221; nicht wegzudiskutieren. Der Wunsch nach neuen Gadgets untergräbt die noch so gut gemeinten Öko-Ambitionen der Hersteller.</p>
<p><strong>Mut zum alten Gerät</strong></p>
<p>&#8220;Der korrekte Öko-Konsument sollte Mut zum alten Gerät haben&#8221;, sagt Gerhard Vogel, Vorstand des Instituts für Technologie und nachhaltige Produktentwicklung an der Wiener Wirtschaftsuniversität. &#8220;Er müsste auch Mut haben, das Gerät reparieren zu lassen, auch wenn der Mechaniker sagt, das zahlt sich nicht aus.&#8221; Zwar würden neue Handys oder Kameras allein durch ihre Kleinheit weniger Problemstoffe auf die Waage bringen, sagt Vogel &#8211; der zunehmende &#8220;Verbrauch&#8221; von Geräten mache diesen Vorteil aber wieder zunichte.</p>
<p>Elektroschrott ist der am stärksten wachsende Müllstrom der EU – Berechnungen der EU-Kommission zufolge soll er von 8,3-9,1 Millionen Tonnen im Jahr 2005 auf 12,3 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2020 anwachsen. Die seit 2002 von der EU geforderte getrennte Sammlung funktioniert nicht zufriedenstellend: Nur 33 Prozent des Elektromülls werden als getrennt gesammelt gemeldet. Der Großteil des Schrotts &#8220;könnte entweder in der EU ohne die gebotene Sorgfalt in Bezug auf die Umwelt behandelt oder illegal in Entwicklungsländer verbracht werden&#8221;, heißt es in einem Papier zur Überarbeitung der EU-Entsorgungsrichtlinie (WEEE).</p>
<p>&#8220;Wenn Hersteller und Einzelhändler Geräte zurücknehmen, kann man ziemlich sicher sein&#8221;, sagt Reinhard Fiedler, Sprecher der Stadtreinigung Hamburg, einem Vorreiter in Sachen korrekter Entsorgung in Deutschland. &#8220;Wenn man die Geräte bei einem zertifizierten und streng überwachten Entsorgungsunternehmen abgibt, kann man ganz sicher sein. Absolute Vorsicht gilt bei sämtlichen E-Schrottsammlungen oder besonders bei den ,netten Männern&#8217;, die vor den Eingängen der Recyclinghöfe lauern, um anliefernden Kunden ihre Altgeräte abzuschwatzen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Recycling&#8221; ist auch ein gutes Geschäft, und Handys sind ein besonders wertvoller Rohstoff. Die österreichische Firma &#8220;<a href="http://www.mobile-collect.com/">Mobile Collect</a>&#8221; nutzt wohltätige Organisationen wie die <a href="http://www.diakonie.at/">Diakonie</a>, die <a href="http://www.janegoodall.at/">Jane Goodall Foundation</a> oder die <a href="http://www.kinderfreunde.at/">Kinderfreunde</a>, um an ihn heranzukommen. Die NGOs führen Sammelaktionen aus, für die abgegebenen Geräte zahlt &#8220;Mobile Collect&#8221; Spenden. Noch funktionierende Geräte werden &#8211; laut Homepage &#8220;durch externe Firmen im EU-Wirtschaftsraum&#8221; &#8211; wieder flott gemacht. Dann werden sie in alle Welt verkauft, bestätigt Bernd Kopacek, mit seiner <a href="http://www.isl-group.at/">ISL Group</a> ein Hauptabnehmer der Aktionen. Für Kopacek, laut dem eine Tonne Althandys 6-7000 Euro Erlös bringt, ist der Export quer durch die Welt nicht verwerflich: &#8220;Wir sind hier ja nicht im E-Schrott, sondern im Altgerätebereich tätig.&#8221; Sowohl Hersteller wie Nokia als auch NGOs wie Greenpeace stehen dem so genannten &#8220;refurbishing&#8221; aber negativ gegenüber, weil die reparierten Handys oft in Ländern landen, wo es keine Recycling-Infrastruktur gibt &#8211; die Ressourcen, die vorgeblich bewahrt werden, landen nach kurzer Zeit erst recht auf der Müllkippe.</p>
<p><strong>Recht auf Reparaturanleitung</strong></p>
<p>Ich selbst hatte mein altes, zerkratztes Telefon schon zum Händler zurückgebracht, als meine Schwiegermutter mir ihr für den Eigenbedarf repariertes Gerät zeigte: Um 45 Euro hatte sie das gebrochene Display ihres Telefons im Handy-Shop ums Eck tauschen lassen &#8211; in der Null-Euro-Vertragshandy-Mentalität ist das unrentabel, im Hinblick auf Ressourcen durchaus sinnvoll. Mit etwas Werkzeug, einer ruhigen Hand und dem Willen, sich Infos und Ersatzteile übers Netz zu besorgen, gehe es auch billiger, erklärte mir Markus Weiher. Der Bayer ist Mitglied einer internationalen Community, die sich über die Plattform <a href="http://www.ifixit.com/">ifixit.com</a> austauscht: Hier sind Reparaturanleitungen für alle erdenklichen Geräte bis hin zum Iphone 4S zu bekommen, auch ein Manifest hat die Community entworfen: &#8220;Wir haben das Recht, unsere Geräte zu öffnen/ auf Fehlercodes und Schaltpläne/ auf eine Reparaturanleitung für alles&#8221;, heißt es da. Auch Normalos können Teil der so genannten &#8220;Repair Revolution&#8221; sein, erklärt Weiher emphatisch: &#8220;95 Prozent der Community sind Nicht-Techniker&#8221;.</p>
<p>Jenseits aller Fähigkeiten zum Löten und Schrauben ist aber eine Lebensstil-Frage, ob man glaubt, das digitale Zeitalter nur mit den neuesten Geräten überleben zu können oder sich bewusst mit älteren Geräten umgibt. Analog zum Retro-Kult um alte Computer wäre es durchaus vorstellbar, dass es in absehbarer Zeit schick wird, sich mit &#8220;Vintage&#8221;-iPods, iPhones oder einem gepimpten Tablet-PC zu zeigen. Das Handy, das ich mir nun zugelegt habe, gebe ich jedenfalls so bald nicht wieder her.</p>
<p><strong>Infos &amp; Links</strong></p>
<p>Info-Seite der Greenpeace-Aktion &#8220;<a href="http://www.marktcheck.at/elektronik">Greener Electronics</a>&#8221;</p>
<p><a href="http://www.topprodukte.at">Ranking energieeffizienter Produkte</a> in zahlreichen Kategorien</p>
<p>Infoplattform und Verzeichnis internationaler &#8220;<a href="http://www.environdec.com">Environmental Product Declarations</a>&#8221; (EPDs)</p>
<p><a href="http://www.tcodevelopment.com">Nachhaltigkeits-Zertifizierung</a> für Computer, Monitore, Tablets, Projektoren (mit Verzeichnis)</p>
<p>Blauer Engel: Plattform und Datenbank des<a href="http://www.blauer-engel.de"> ältesten deutschen Ökolabels</a></p>
<p><a href="www.eco-label.com">Europäisches Ökolabel</a>, Plattform mit Produktkategorien-Verzeichnis</p>
<p>ifixit.at: <a href="http://www.ifixit.com/">Reparatur-Community</a>, bietet genaue Anleitungen und Hilfestellungen zur Reparatur elektronischer Geräte</p>
<p>TEXT: Michael Huber</p>
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		<title>CO2-Fußabdruck verkleinern &#8211; ISO 14067 soll helfen!</title>
		<link>http://www.biorama.at/co2-fussabdruck-verkleinern-iso-14067-soll-helfen/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 14:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Co2-Fußabdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Klaus Radunsky]]></category>
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		<category><![CDATA[ISO 14067]]></category>
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		<description><![CDATA[Alleine im Jahr 2010 wurden 30,6 Milliarden Tonnen Kohlenmonoxid weltweit verursacht und haben die Klimaerwärmung vorangetrieben. Eine CO2-Lebenszyklusanalyse soll dem Verbraucher mehr Transparenz bringen. Wie Treibhausgase verringert werden können, zeigt der derzeit vorliegende Entwurf der ISO 14067-Norm. Dieser bietet objektive Anhaltspunkte zur Einsparung von Kohlenmonoxid und soll neues Problembewusstsein schaffen. Produkte und Dienstleistungen werden von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/spuren_im_sand.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8487" title="spuren_im_sand" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/spuren_im_sand-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a></p>
<p><strong>Alleine im Jahr 2010 wurden 30,6 Milliarden Tonnen Kohlenmonoxid weltweit verursacht und haben die Klimaerwärmung vorangetrieben. Eine CO2-Lebenszyklusanalyse soll dem Verbraucher mehr Transparenz bringen.</strong></p>
<p>Wie Treibhausgase verringert werden können, zeigt der derzeit vorliegende Entwurf der ISO 14067-Norm. Dieser bietet objektive Anhaltspunkte zur Einsparung von Kohlenmonoxid und soll neues Problembewusstsein schaffen. Produkte und Dienstleistungen werden von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung unter die Lupe genommen und anhand eines nachvollziehbaren Klassifikationssystems miteinander vergleichbar gemacht. Wir haben Dr. Klaus Radunsky, Abteilungsleiter im Umweltbundesamt, österreichischer Vertreter im Weltklimarat, Friedensnobelpreisträger und Vorsitzender der verantwortlichen Arbeitsgruppe im ISO-Komitee dazu befragt.</p>
<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/Radunsky.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8486" title="Radunsky" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/Radunsky-233x300.jpg" alt="" width="233" height="300" /></a></p>
<p><strong>Wofür genau steht ISO 14067 und was sagt diese Norm aus? </strong></p>
<p>ISO 14067 legt Prinzipien, Anforderungen und Richtlinien bezüglich der Quantifizierung und Kommunikation des Kohlenstoff-Fußabdrucks von Produkten und Dienstleistungen fest. ISO 14067 baut dabei auf den bestehenden ISO Standards zur Durchführung der Lebenszyklusanalyse auf.</p>
<p><strong>Können Sie uns anhand eines konkreten Beispiels die Errechnung dieses Index von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung des Produkts veranschaulichen?</strong></p>
<p>Bei ISO 14067 handelt es sich um eine Rahmennorm. Das heißt, bei der Umsetzung müssen  bereits vorliegende produktspezifische Bestimmungen beachtet werden.</p>
<p>Für die Berechnung gibt es schon zahlreiche praktische Beispiele aus verschiedensten Staaten bzw. von verschiedensten Firmen und Produkten. ISO 14067 selbst beinhaltet allerdings keine Beispiele für die Berechnung des Kohlenstoff-Fußabdrucks oder eine Norm-konforme Kommunikation. Die normgerechte Berechnung und Kommunikation setzt gemäß ISO 14067 eine Verifizierung voraus.</p>
<p><strong>Zu welchen Ergebnissen kommt die nun als Entwurf vorliegende ISO 14067? In welchem Stadium des Produkt-Lebenszyklus findet tendenziell der höchste CO2-Ausstoß statt? Welche Einsparungspotentiale bestehen in den verschiedenen Phasen?</strong></p>
<p>Das hängt ganz vom Produkt und den spezifischen Rahmenbedingungen des Produktsystems bzw. der Prozesskette ab. Berechnungen des Kohlenstoff-Fußabdrucks für ein handelsübliches Getränk in einer Dose, das überwiegend gekühlt  angeboten wird, erbrachte beispielsweise, dass die Art und Dauer der Kühlung einen sehr wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis haben.</p>
<p><strong>Inwieweit werden dabei Unterschiede in der Produktion, wie zum Beispiel erneuerbare Energie im Vergleich zu fossiler Energie berücksichtigt? </strong></p>
<p>Unterschiede in der Produktion sowie der Art der Bereitstellung von Strom sollten jedenfalls berücksichtigt werden, je nach Berechnung kann sich der Grad der Genauigkeit unterscheiden. Entsprechend  ISO 14067 müssen Unsicherheiten so weit wie praktikabel verringert werden.</p>
<p><strong>Wie genau sieht die Klassifikation z.B. bei landwirtschaftlichen Produkten, die von Ernte und Jahreszeit abhängig sind aus?</strong></p>
<p>ISO 14067 enthält keine produktspezifischen Anforderungen. Bei zeitlich schwankenden Emissionen sind repräsentative Mittelwerte zu bestimmen, um zu einer vergleichbaren Berechnung zu kommen.</p>
<p><strong>Liegt die Hauptverantwortung für die CO2-Reduktion Ihrer Ansicht nach bei den Produzenten oder bei den Konsumenten? Sollten Unternehmen mit zu hohem Ausstoß sanktioniert werden, bzw. sollte für Produkte mit zu hohem Index eine CO2-Steuer erlassen werden?</strong></p>
<p>ISO stellt ein Werkzeug zur Berechnung zur Verfügung und versteht sich nicht als Regulator. Die Anwendung des Standards erfolgt in der Regel auf freiwilliger Grundlage. Dies schließt natürlich nicht aus, dass zukünftig gesetzlich verpflichtende Regelungen eingeführt werden. In den letzten Jahren ist der Trend zu beobachten,  dass zunehmend große, multinationale Unternehmen systematisch den Kohlenstoff-Fußabdruck ihrer Produkte erheben und sich auch Unternehmensziele zur Absenkung desselben setzen. Das hat auch unter Umständen Einfluss auf Zulieferer und ihre Produkte.</p>
<p>Für die Konsumenten erfordert die Anwendung von ISO 14067 eine Information über die Möglichkeiten zur Beeinflussung des Kohlenstoff-Fußabdrucks in der Nutzphase sowie bezüglich Recycling und Entsorgung.</p>
<p><strong>Eine vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau durchgeführte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Bio-Produkte einen erheblich geringeren CO 2-Ausstoß verursachen als vergleichbare Produkte aus nicht-biologischem Anbau (bei Weizenbrot etwa um 25% weniger). Die Studie wurde allerdings vom Produzenten des besagten Produktes in Auftrag gegeben. Ist Bio generell vorteilhafter für die Klimabilanz? Wo liegen in der Landwirtschaft die größten Belastungsfaktoren bzw. Möglichkeiten zur Verbesserung?</strong></p>
<p>Diese Fragen sind nicht generell zu beantworten. Dazu unterscheiden sich die einzelnen Produktsysteme zu sehr. Zieht man nur den Transport heran, können sich  je nach Schiff und Infrastruktur die spezifischen Emissionen für dieselbe Transportleistung deutlich voneinander unterscheiden.</p>
<p><strong>Inwieweit wird ISO 14067 eine größere Transparenz für den Konsumenten mit sich bringen? Wird es in Zukunft eine schlüssige Etikettierung von Produkten geben, die dem Käufer einen besseren Vergleich der durch das Produkt verursachten CO 2-Belastung ermöglichen? </strong></p>
<p>ISO 14067 wird ohne Zweifel zu einer verbesserten Vergleichbarkeit und erhöhten Transparenz der Berechnungen führen. Und durch die Verwendung bzw. Entwicklung von speziellen Richtlinien für einzelne Produktkategorien kann noch einmal eine weitere Verbesserung der Vergleichbarkeit erzielt werden. Vergleiche des Kohlenstoff-Fußabdrucks unterschiedlicher Produktkategorien werden jedoch immer speziellen Studien bzw. dem Fachmann vorbehalten bleiben.</p>
<p><strong>Denken Sie, dass die ISO-Norm nachhaltige Auswirkungen auf das Konsumverhalten bzw. den Markt haben könnte? Etwa durch Sensibilisierung der Menschen durch mediale Präsenz? </strong></p>
<p>Ich bin überzeugt, dass ISO 14067 – genauso wie vergleichbare Standards –  einen signifikanten Einfluss auf das Konsumverhalten haben. Dies ist schon jetzt daran zu erkennen, dass große Unternehmen Produkte mit entsprechenden Informationen versehen. Dies würde nicht geschehen, wenn der Markt nicht auf solche Informationen reagieren würde.</p>
<p><strong>Wo liegen die größten Einsparungspotentiale für den Endverbraucher, wo im Alltag? </strong></p>
<p>Die großen Einsparungspotentiale liegen in den Bereichen Wohnen (Niedrigenergiehaus, erneuerbare Energieträger benutzen), Mobilität  (Fahrrad, öffentlicher Verkehr, erneuerbare Energieträger), Konsum- und Essensgewohnheiten (regionale, saisonale Produkte, Verringerung des Fleischkonsums), Freizeitverhalten (bewusstes Reisen).</p>
<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/iso1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8488" title="iso" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/iso1-300x275.jpg" alt="" width="300" height="275" /></a></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/GzS8rXKFN4E" frameborder="0" width="400" height="233"></iframe></p>
<p>TEXT &amp; INTERVIEW Anna Hoffer</p>
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		<title>Soundframe 2012: Green light, go!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 09:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Substructions&#8221; lautet das Thema der diesjährigen Edition von Soundframe. Das Festival für audiovisuelle Kunst beschäftigt sich erstmals mit den Unterbauten, den Rahmenbedingungen, die für die Realisation eines Festivals notwendig sind. Gemeinsam mit BIORAMA hat Soundframe im Vorfeld zu einem Round Table geladen. &#8220;Wie lässt sich ein Festival ökologischer, sozialer, sprich: besser gestalten?&#8221; – Der Beantwortung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-110.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8461" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-1" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-110-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Substructions&#8221; lautet das Thema der diesjährigen Edition von Soundframe. Das Festival für audiovisuelle Kunst beschäftigt sich erstmals mit den Unterbauten, den Rahmenbedingungen, die für die Realisation eines Festivals notwendig sind. Gemeinsam mit BIORAMA hat Soundframe im Vorfeld zu einem Round Table geladen.</strong></p>
<p>&#8220;Wie lässt sich ein Festival ökologischer, sozialer, sprich: besser gestalten?&#8221; – Der Beantwortung dieser Frage ein Stück näher zu kommen war das Ziel des Round Table, bei dem im Vorfeld des Soundframe Festival Themen wie Kulturökonomie und Nachhaltigkeit im Hinblick auf das System &#8220;Festival&#8221; diskutiert wurden.</p>
<p>Gibt es das überhaupt, ein nachhaltiges Festival? Oder verbittet sich Clubkultur nicht gewissermaßen per definitionem jeden Gedanken ans Morgen? Soundframe möchte 2012 die Bedingungen, unter denen ein Festival steht und sich – nachhaltig – entwickeln kann, transparenter machen. BIORAMA wird das Festival dabei begleiten. Erste Eindrücke der Diskussion gibts hier:</p>
<p>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-19/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-19'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-19-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-19" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-19" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-13/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-13'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-13-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-13" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-13" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-22/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-22'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-22-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-22" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-22" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-9/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-9'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-9" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-9" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-17/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-17'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-17-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-17" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-17" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-20/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-20'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-20-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-20" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-20" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-1/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-1'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-1" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-1" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-21/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-21'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-21-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-21" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-21" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-3/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-3'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-3" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-3" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-4/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-4'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-4" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-4" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-23/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-23'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-23-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-23" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-23" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-6/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-6'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-6" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-6" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-10/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-10'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-10" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-10" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-16/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-16'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-16-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-16" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-16" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-7/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-7'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-7" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-7" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-14/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-14'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-14-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-14" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-14" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-12/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-12'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-12-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-12" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-12" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-15/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-15'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-15-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-15" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-15" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-2/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-2'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-2" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-2" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-18/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-18'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-18-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-18" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-18" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-1-2/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-1'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-110-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-1" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-1" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-5/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-5'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-5" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-5" /></a>
<a href='http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-11/' title='soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-11'><img width="150" height="150" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-11-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-11" title="soundframe_roundtable_greenlight_wko-dimitri-11" /></a>
<br />
Teilnehmer:</p>
<p>Helena Wimmer // Studio Deluxe<br />
Eva Bischof // 4youreye, Energy Union Tour<br />
Ulfert Höhne // Erneuerbare Energie, oekostrom AG<br />
Adam Pawloff // neongreen network, Erdgespräche<br />
Angie Rattay // angieneering &#8211; design for good<br />
Eva Fischer, Maria Pfeifer, Patricia J. Friedrich // Soundframe<br />
Johanna Stögmüller, Thomas Weber, Max Zeller // Biorama</p>
<p>Fotos © Dimitri Aschwanden</p>
<p><strong>Soundframe 2012</strong><br />
<strong>12.04. &#8211; 22.04.</strong><br />
<strong>Wien, Brut/MAK/Fluc</strong></p>
<p><a href="http://www.soundframe.at" target="_blank">www.soundframe.at</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.biorama.at/soundframe2012roundtable/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Ein guter Tag!</title>
		<link>http://www.biorama.at/thx4cooking-ein-guter-tag/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thx4cooking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
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		<category><![CDATA[Biorama]]></category>
		<category><![CDATA[Mangold]]></category>
		<category><![CDATA[parvin razavi]]></category>
		<category><![CDATA[pochiertes Ei]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Tagen herrscht große Aufregung in unserem Haus! Küchenfee´s erstes Faschingsfest mit all ihren liebsten Kindergartenfreunden findet heute statt. Und eine ewig lange Liste die es abzuhacken galt: Girlanden, Lampignons und Konfetti besorgen&#8230;Spiele ausdenken, Kinderzimmer aufräumen (mehrmals!) und selbstverständlich darf das richtige Kostüm auch nicht fehlen! Wie so ein aufregender Tag am besten beginnt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329728994734.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8421" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329728994734-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p><strong>Seit Tagen herrscht große Aufregung in unserem Haus! Küchenfee´s erstes Faschingsfest mit all ihren liebsten Kindergartenfreunden findet heute statt. Und eine ewig lange Liste die es abzuhacken galt: Girlanden, Lampignons und Konfetti besorgen&#8230;Spiele ausdenken, Kinderzimmer aufräumen (mehrmals!) und selbstverständlich darf das richtige Kostüm auch nicht fehlen!</strong></p>
<p>Wie so ein aufregender Tag am besten beginnt oder auch an jedem anderen Tag der einem Zeit zum Frühstücken lässt, sei euch jetzt verraten:</p>
<p><em>Pochiertes Ei auf Mangold</em></p>
<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329729006816.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8422" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329729006816-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>* 3-4 Mangoldzweige, den Stiel fast bis ca. 3 cm vor dem Blatt wegschneiden, längs halbieren und anschließend in nicht zu feine Streifen schneiden</p>
<p>* 1 Knoblauch, grob gehackt</p>
<p>* 2 Eier (am besten vom Bauern oder Toni´s Eier)</p>
<p>* Kräutersalz</p>
<p>* Paprikapulver</p>
<p>* 1 Prise geräuchertes Salz alternativ Meersalz</p>
<p>* Butterbrot</p>
<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329729022778.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8423" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329729022778-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329729490843.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8424" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329729490843-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>1. Etwas olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch darin kurz anschwitzen</p>
<p>2. Mangold in der Pfanne langsam andünsten und mit dem geräucherten Salz würzen</p>
<p>3. 2-3 EL Wassser dem Mangold beigeben und Hitze reduzieren</p>
<p>4. in der Zwischenzeit in einem Topf Wasser aufkochen lassen</p>
<p>5. das Ei bei wallendem Wasser vorsichtig in die Flüssigkeit gleiten lassen oder das Ei vorher in einen Schöpfer geben und diesen vorsichtig in das Wasser untertauchen und nach kurzer Zeit das Ei aus dem Schöpfer gleiten und 3 Minuten weiter ziehen lassen</p>
<p>6. etwas Mangold auf einem Teller anrichten</p>
<p>7. mit einem Schaumlöffel das pochierte Ei herausheben und auf den Mangold legen</p>
<p>8. mit Kräutersalz und Paprikapulver bestreuen</p>
<p>9. mit einem guten Butterbort genießen!</p>
<p>10. Kraft tanken, der Tag wird noch BUUUUNT!</p>
<p>yours</p>
<p><a href="http://www.thx4cooking.blogspot.com/">thx4cooking</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dicke Luft</title>
		<link>http://www.biorama.at/fatbikes/</link>
		<comments>http://www.biorama.at/fatbikes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 12:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Rahs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marktplatz]]></category>
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		<category><![CDATA[Balloonbikes]]></category>
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		<category><![CDATA[Revelate Design]]></category>
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		<category><![CDATA[Surly]]></category>

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		<description><![CDATA[Durchs Schneegestöber radeln ist längst salonfähig. Relativ neu hingegen ist der Versuch, daraus eine eigene Nische zu basteln. Ein Überblick über die jüngsten und extremsten Auswüchse des Fatbike-Segments – Winterreifen waren erst der Anfang. Als die damals noch kleine Fahrrad-Firma Surly – wohlgemerkt aus Amerikas Eisschrank Minnesota – 2005 mit ihrem Modell Pugsley den Spaß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8383" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/fahrrad-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-8383" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/fahrrad-3-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Surly Moonlander</p></div>
<p><strong>Durchs Schneegestöber radeln ist längst salonfähig. Relativ neu hingegen ist der Versuch, daraus eine eigene Nische zu basteln. Ein Überblick über die jüngsten und extremsten Auswüchse des Fatbike-Segments – Winterreifen waren erst der Anfang.</strong></p>
<p>Als die damals noch kleine Fahrrad-Firma <a href="http://surlybikes.com/">Surly </a>– wohlgemerkt aus Amerikas Eisschrank Minnesota – 2005 mit ihrem Modell <a href="http://surlybikes.com/bikes/pugsley">Pugsley</a> den Spaß mit den 10cm-plus-Reifen (Breite!!!) ins Rollen brachte, war allen sofort klar, dass es sich dabei um ein zukünftiges Kult-Modell handeln würde. Der »Pug«, benannt nach dem dicken Spross der Addams Family, gilt als erstes echtes Fatbike, wobei die in der Wellenreiter-Szene der 50er Jahre sehr beliebten <a href="http://www.balloonbikes.com/de/">Balloonbikes</a> für die Fahrt an den (Sand-)Strand, welche zwar nicht annähernd die Reifendimension besaßen, wohl aber der selben Idee zu Grunde lagen, ganz offensichtlich Pate standen. 26“-Gummis mit enormem Querschnitt, verheiratet mit extrem breiten Felgen, um sowenig Luftdruck wie möglich fahren zu können. Denn je mehr Aufstandsfläche der Reifen hat, umso weniger würde er auf losem oder weichem Untergrund einsinken. Erdacht für Fahrten auf Schnee und Sand, ein Minderheitenprogramm, könnte man meinen.</p>
<p>Fünf Jahre nach der Einführung des Pugsleys und dem Einstieg mehrerer anderer Firmen in das vergleichsweise junge aber enorm schnell wachsende Segment setzt Surly mit dem <a href="http://surlybikes.com/bikes/moonlander">Moonlander</a> und neuen, noch dickeren Laufrädern eins drauf und baut seine Vormachtstellung aus. Trivia zur Konkurrenz: Der größte Konkurrent kommt amüsanterweise aus der selben Kinderstube. <a href="http://salsacycles.com/">Salsa Cycles</a>, auch dem <a href="http://www.qbp.com/">QBP-Konzern</a> zugehörig und ebenso aus Bloomington, Minnesota, schickt mit zwei Aluminium- und einem Titan-Modell Namens <a href="http://salsacycles.com/bikes/mukluk/">Mukluk</a> – yupik für Stiefel – die Ergänzung zu den Stählernen aus dem Hause Surly ins Rennen, genau zur richtigen Zeit, um es den Jüngern des Americana Backwood Revival zu ermöglichen, sich auch im städtischen Kontext zu Recht als Musher bezeichnen zu dürfen. Firmen, die den Bandwagon auch noch erwischt haben, Firmen mit Namen wie <a href="http://www.sandmanbikes.be/">Sandman</a>, <a href="http://speedwaycyclesak.com/">Speedway Cycles</a>, <a href="http://www.chainreactioncycles.com/">Chain Reaction</a> oder <a href="http://www.origin-8.com/">Origin8</a>, können bei so einem Aufgebot nur in Deckung gehen.</p>
<p>Andere nutzen das Kielwasser des großen Umiak und bieten mehr oder weniger nützliches, mittlerweile jedoch stark assoziiertes Zubehör, Allen voran <a href="http://www.revelatedesigns.com">Revelate Design</a>. Von im besten Falle an einer <a href="http://www.jonesbikes.com">Jeff Jones H-Bar</a> fest montierten und Polar-erprobten Fäustlingen, sogenannten Pogies, bis hin zu maßangefertigten Frame- und Tankbags zur Erweiterung der ohnehin schon großzügig vorhandenen Transportflächen, hoffentlich bedingt durch extra breite <a href="http://www.oldmanmountain.com">Old Man Mountain</a> Gepäcksträger, bietet Eric Parsons Zubehör für das große Abenteuer auf den noch größeren Rädern, natürlich handmade und straight outta Alaska. Für den Mitteleuropäer gilt nur noch, auf die Erfindung des Anwendungsgebiets frei Haus als Zubehör zu hoffen. Doch das SUV hat’s ja bekanntlich auch ohne geschafft.</p>
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		<title>Roast them baby!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 17:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thx4cooking</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn alle Stricke reißen, meine Kochkreativität nicht mitspielen will und ich eigentlich auch gar nicht großartig viel Zeit habe zu kochen, dann ist dieses Gericht mein absoluter Liebling! Ruck Zuck vorbereitet und erledigt, kriegt man damit garantiert die ganze Familie satt. Sollten die Kinder schon quängelig sein, dann hilft es eigentlich fast immer sie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329395782199.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8368" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329395782199-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p><strong>Wenn alle Stricke reißen, meine Kochkreativität nicht mitspielen will und ich eigentlich auch gar nicht großartig viel Zeit habe zu kochen, dann ist dieses Gericht mein absoluter Liebling! Ruck Zuck vorbereitet und erledigt, kriegt man damit garantiert die ganze Familie satt.</strong></p>
<p>Sollten die Kinder schon quängelig sein, dann hilft es eigentlich fast immer sie in den Kochprozess mit einzubinden. Ich kenne kaum ein Kind, das es nicht liebt zu kochen! Außerdem finde ich, ist es ist eine sehr gute Strategie ihnen Essen schmackhaft zu machen, das sie vielleicht sonst nicht so gerne essen würden.</p>
<p><em>Potato Wedges mit Sauerrahmdip</em></p>
<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/2012-02-47_13-38-46.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8365" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/2012-02-47_13-38-46-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a></p>
<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329395734526.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8366" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329395734526-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>* 1 kg Kartoffeln, gewaschen und mit der Schale längs geviertelt</p>
<p>* 1 Broccoli, geschnitten</p>
<p>* 4 Knoblauchzehen, in der Schale zerdrückt</p>
<p>* 2 EL Olivenöl</p>
<p>* 2 TL <a href="http://www.sonnentor.com/produkte_online_einkaufen/grossgebinde/gewuerzdosen/mediterranes_bluetenzaubersalz_gastrodose" target="_blank">Blütenzaubersalz</a></p>
<p>* 1/2 Becher Sauerrahm</p>
<p>* 1/2 Becher Joghurt</p>
<p>* 1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten</p>
<p>* Salz/Pfeffer</p>
<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329395823366.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8369" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329395823366-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329395761110.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8367" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/shot_1329395761110-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>1. Ofen auf 200° Heißluft vorwärmen</p>
<p>2. Kartoffelspalten und Knoblauch in eine Ofenfeste Form geben</p>
<p>3. mit Olivenöl und Blütenzaubersalz anmachen und gut wenden</p>
<p>4. 10 Minuten in den Ofen schieben</p>
<p>5. nach 10 Minuten die Broccoliröschen zu den Kartoffeln geben</p>
<p>6. weitere 10 Minuten rösten</p>
<p>7. in Zwischenzeit: Sauerrahm mit Joghurt und Schnittlauch in einer Schüssel gut verrühren, Salzpfeffern</p>
<p>8. Kartoffelspalten mit Sauerrahmdip und einem Grünen Salat servieren.</p>
<p>9. genieeeeßen!!!</p>
<p>tja, so schnell geht es und alle sind glücklich, satt und zufrieden!</p>
<p>yours</p>
<p><a href="http://www.thx4cooking.blogspot.com/" target="_blank">thx4cooking</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die besten Bioläden Deutschlands</title>
		<link>http://www.biorama.at/die-besten-bioladen-deutschlands-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 15:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia Ziegler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
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		<category><![CDATA[Beste Bioläden 2012]]></category>
		<category><![CDATA[BioFach]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Leser des Naturkostmagazins Schrot&#38;Korn haben gewählt – auf der Biofach-Messe in Nürnberg wurden nun die besten Bioläden Deutschlands ausgezeichnet. Ulrike Wildenblanck und ihr Mitarbeiter Norbert freuen sich über Gold. Unter den kleinen Bioläden konnte der Duisburger Laden Pro Vita überzeugen. Das schon seit Jahrzenten geführte Geschäft  wird von seinen Kunden vor allem wegen seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/Bioladen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8357" title="Bioladen" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/Bioladen-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Die Leser des Naturkostmagazins Schrot&amp;Korn haben gewählt – a<strong>uf der Biofach-Messe in Nürnberg</strong> wurden nun die besten Bioläden Deutschlands ausgezeichnet.</strong></p>
<p>Ulrike Wildenblanck und ihr Mitarbeiter Norbert freuen sich über Gold. Unter den kleinen Bioläden konnte der Duisburger Laden <a href="http://www.eco4u.de/">Pro Vita </a>überzeugen. Das schon seit Jahrzenten geführte Geschäft  wird von seinen Kunden vor allem wegen seiner persönlichen Herangehensweise und der freundlichen Betreuung geliebt – und wegen Ulrike Wildenblancks selbstgemachtem Kuchen.</p>
<p>Der idyllische<a href="www.koeckerhof.de/"> Köckerhof </a>in Bielefeld, Nordrhein-Westfalen, holte sich den Preis in der Kategorie Hofläden. Auf dem großen Areal kann man den Karotten noch beim Wachsen zusehen, die Ernte mitverfolgen und im Hofladen das frische Gemüse gleich kaufen . Zum Rasten steht ein in einem historischen Zirkuswagen untergebrachtes Café bereit.</p>
<p>In der Kategorie der größeren Bioläden gewann der <a href="www.naturkost-urban.de">Bioladen Urban</a> nahe Münster. Stammgäste schätzen vor allem das moderne Design und das auswahlreiche Frischeangebot.</p>
<p>Zu guter Letzt schaffte es der <a href="http://www.denns-biomarkt.de/8717_erding.html">D</a><a href="http://www.denns-biomarkt.de/8717_erding.html">enn&#8217;s Biomarkt</a> in Erding nördlich von München, eine Biomarktkette welche auch in Österreich vertreten ist, auf Platz eins der Bio-Supermärkte. Kinderecke und Bistro sorgen dort für stressfreies Einkaufen und Kunden schätzen vor allem die klare Übersicht in den Regalen.</p>
<p>Insgesamt 43.326 Verbraucher gaben bundesweit ihre Stimme für den besten Bioladen 2012 ab. Insgesamt wurden 2.348 Bioläden in Einzelkriterien wie Frische, Personal, Preis-Leistungsverhältnis, Beratung, Sauberkeit und Sortiment bewertet.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Biorama Patschenkino: 16.-23.02.</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 17:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV-Programm]]></category>
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		<category><![CDATA[Fernsehprogramm]]></category>
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		<description><![CDATA[Bewusst leben, bewust fernsehen. Ausgwähltes für das Heimkino von 16. bis 23. Februar 2012. Do 16.02 17:45 ARTE X:enius // Was ist das Geheimnis von Schokolade? Gerne werden die wirkungsvollen Inhaltsstoffe der Schokolade angepriesen, aber enthält die süße Versuchung tatsächlich solche Wirkungen? 18:30 3sat nano // Klimawandel lässt Wölfe hungern In Österreich bereits ausgestorben, treibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/dergrueneflieger.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8351" title="Der grüne Flieger (c) Servus TV" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/dergrueneflieger-300x167.jpg" alt="Der grüne Flieger (c) Servus TV" width="300" height="167" /></a></p>
<p><strong>Bewusst leben, bewust fernsehen.<br />
Ausgwähltes für das Heimkino von 16. bis 23. Februar 2012.</strong></p>
<p><strong>Do 16.02</strong></p>
<p>17:45 ARTE X:enius<em> // Was ist das Geheimnis von Schokolade?</em></p>
<p>Gerne werden die wirkungsvollen Inhaltsstoffe der Schokolade angepriesen, aber enthält die süße Versuchung tatsächlich solche Wirkungen?</p>
<p>18:30 3sat nano<em> // Klimawandel lässt Wölfe hungern</em></p>
<p>In Österreich bereits ausgestorben, treibt sich der Wolf noch in anderen Teilen der Welt herum. Nur wie lange noch?</p>
<p><strong>Fr 17.02</strong></p>
<p>08:25 ARTE X:enius<em> // Wie gefährlich ist die Grüne Gentechnik für Mensch, Tiere und Natur?</em></p>
<p>Wer sich hier fragt was Grüne Gentechnik eigentlich ist, sollte freitags auf Arte reinschaun. Die Genmanipulierung an Pflanzen ist schon lange ein heiß-diskutiertes Thema.</p>
<p>13:20 ServusTV Wissenswert – Scientia potentia est<em> // Lithium – Rohstoff für die Zukunft</em></p>
<p>I’m so happy, cause today I found my friends&#8230; Nein hier geht es nicht um Nirvana und ihren Song über Wahnsinn und Droge, sondern um Lithium-Ionen-Akkus, welche Elektromotoren betrieben. Das Metall Lithium soll E-Autos und ihre Reserven aufs nächste Level hieven – jedoch mit Hindernissen.</p>
<p><strong>Sa 18.02</strong></p>
<p>19:35 ServusTV  Wissenswert – Scientia potentia est<em> // Der grüne Flieger</em></p>
<p>Vor Jahren noch teilweise unerschwinglich kann sich heute fast ein jeder den Flug in die Ferne leisten. Doch der verwendete Treibstoff Kerosin ist eine Belastung für die Umwelt und sicherlich, weil fossile Brennstoffe knapp werden, keine Lösung für die Zukunft. Ist Wasserstoff eine Alternative?</p>
<p><strong>Di 21.02</strong></p>
<p>12:50 ServusTV Wissenswert – Scientia potentia est<em> // Das Haus der Zukunft</em></p>
<p>Energiesparen wie die Meister. Mit dem „Plusenergiehaus“ wird sogar mehr Energie gewonnen, als zum Heizen verbraucht wird.</p>
<p><strong>Mi 22.02</strong></p>
<p>00:15 ORF2 Film<em> // Gandhi</em></p>
<p>Die mit acht Oscars ausgezeichnete Verfilmung des Lebens des friedlichen Menschenrechtskämpfers Mahatma Gandhi. Eine inspirierende Geschichte darüber, wie man die Welt verändern kann.</p>
<p><strong>Do 23.02</strong></p>
<p>20:15 3sat Doku<em> // Manipulierte Evolution</em></p>
<p>Künstliche Befruchtung bei gefährdeten Tierarten. Zielführende Methode oder ein trauriger Versuch, die von uns ausgerotteten Arten noch zu retten? Die anschließende Diskussion um 21 Uhr  behandelt die Ethik und Sinn dieser Artenschutzmaßnahme.</p>
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		<title>Die produktive Stadt</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 15:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gemeinschaftsgärten holen die Landwirtschaft in die Stadt. Sie erproben neue Anbaumethoden, erzeugen hyperlokal Biogemüse, erden gestresste Städter. Und stiften nebenbei sozialen Frieden. Ein Kreisverkehr im Herzen Berlins. Autolärm wird von den Häusern zurückgeworfen, im Sommer steht hier die Hitze. Doch nur ein paar Schritte weiter liegt ein großer Garten, den man durch ein Tor im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8251" class="wp-caption alignnone" style="width: 235px"><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/das-meine-ernte-Team_300-dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-8251" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/das-meine-ernte-Team_300-dpi-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das Team von „Meiner Ernte“</p></div>
<p><strong>Gemeinschaftsgärten holen die Landwirtschaft in die Stadt. Sie erproben neue Anbaumethoden, erzeugen hyperlokal Biogemüse, erden gestresste Städter. Und stiften nebenbei sozialen Frieden.</strong></p>
<p>Ein Kreisverkehr im Herzen Berlins. Autolärm wird von den Häusern zurückgeworfen, im Sommer steht hier die Hitze. Doch nur ein paar Schritte weiter liegt ein großer Garten, den man durch ein Tor im Zaun betritt. Üppig wachsen hier Gemüse und Kräuter – aber nicht im Boden, sondern in Kisten, Säcken, Tetrapacks. Ein Gartencafé verkauft Gemüsequiche mit frisch geerntetem Salat, die die Gäste an langen Tischen unter Bäumen essen. Was nach Utopie klingt, haben Marco Clausen und Robert Shaw mit dem <a href="http://prinzessinnengarten.net/">Prinzessinnengarten</a> nach Berlin-Kreuzberg gebracht: »Ein Versuchslabor für die nachhaltige Stadt von morgen« nennen sie ihren mobilen Acker, in den sie eine einst staubige Brache verwandelt haben. Bis sich ein solventer Käufer findet, dürfen sie das Grundstück nutzen.</p>
<p>Ihr Konzept wurde sogar im deutschen <a href="http://www.weltausstellung.com/expo-2010-china-shanghai/expo-2010-china-shanghai.html">EXPO-Pavillon in Shanghai</a> als Beitrag zur »<a href="http://www.youtube.com/watch?v=BzJGELlWZOc">BalanCity</a>« vorgestellt. Denn die beiden verfolgen Nachhaltigkeit nicht nur auf ökologischer Ebene durch den Bio-Anbau von 260, teils alten Gemüsesorten und ihren Beitrag zu einem gesünderen Stadtklima, sondern auch auf sozialer: Der Prinzessinnengarten ist ein offener Ort. Wer möchte, darf mitarbeiten. Oder, wie die Kids aus dem Kiez im Rahmen des Projektes »<a href="http://www.stadtsafari.org/">Stadtsafari</a>«, ein Baumhaus bauen. Dass sie damit einen positiven Beitrag zur Integrationsdebatte leisten – in einem dicht besiedelten Innenstadtbezirk mit knapp 15 Prozent Arbeitslosigkeit, dessen Bewohner 152 Nationen angehören und der wegen angezündeter Autos immer wieder in die Schlagzeilen gerät – hat auch die Politik bemerkt, Die Verlängerung des Pachtvertrages bekamen Shaw und Clausen zu günstigeren Bedingungen.</p>
<p><strong>Experiment Selbstversorgung</strong></p>
<p>Das Interesse, im öffentlichen Raum zu gärtnern, ist inzwischen sehr groß, quer durch alle Bevölkerungsgeschichten. Bildungswissenschaftlerin <a href="http://www.gartenpolylog.org/de/1/uber-uns">Dr. Nadja Madlene</a> befragte in ihrer Dissertation von 2009 Berliner Gemeinschaftsgärtner nach ihrer Motivation und erhielt ein Kaleidoskop an Antworten: Gestaltungsmöglichkeiten. Erleben der verlassenen Heimat. Einen grünen Rückzugsort in der Stadt finden. Raum zum Entdecken für Kinder. Und häufig auch: unabhängiger von einer globalisierten und industrialisierten Lebensmittelproduktion werden. In New York City wurden schon in den 70er Jahren erste Community Gardens gegründet: Vor allem in ärmeren Vierteln verwandelten Nachbarn verwahrloste Flächen in Gärten – aufgrund der schlechten sozialen Absicherung spielt in den USA die Selbstversorgung eine große Rolle. Heute fördert die Stadt über das Programm Green Thumb rund 600 Gemeinschaftsgärten, die zugleich wichtige Lernorte sind im Kampf gegen falsche Ernährungsgewohnheiten und Übergewicht.</p>
<p>Madlener ist 2008 nach Wien gezogen und hat dort den ersten Gemeinschaftsgarten gegründet. Inzwischen beobachtet sie, dass die Stadt auch im sozialen Städtebau Gemeinschaftsgärten ausprobiert. »Man hat darin neue Gestaltungsmöglichkeiten für Räume erkannt, die stark konfliktbehaftet sind«, sagt sie. Flächen gäbe es genug: Sei es anstelle des Rasens, der nicht betreten werden darf, oder auf einem nicht genutzten Parkdeck. Sie müssen nur umgewidmet werden. Ein Grund, warum immer mehr Kommunen das Konzept erproben: Es kostet sie kaum mehr als einen Wasseranschluss und etwas Erde, bedeutet für das Quartier aber einen großen Zugewinn. »Wenn man mit Gärtnern spricht, hört man überall diese positive Stimmung heraus«, hat Madlener festgestellt. »Gärten finden erst einmal alle schön.«</p>
<p>Zwei aktuelle Entwicklungen treffen in den Gemeinschaftsgärten zusammen: Der Wunsch der Bürger nach mehr Beteiligung und der Bedarf der Kommunen an solchem Engagement, weil sie manche Aufgaben einfach nicht mehr finanzieren können. Im hochverschuldeten Berlin ist das deutlich zu spüren. Um von Spenden und Projektgeldern unabhängig zu werden, haben Shaw und Clausen für den Prinzessinnengarten keinen Verein, sondern eine gemeinnützige GmbH gegründet. Neben Beet-Patenschaften finanzieren sie sich über das Gartencafé, Catering, Gemüseverkauf und zunehmend über Beratungen für Kommunen, die mehr über Grün in der Stadt und Bürgerbeteiligung lernen wollen.</p>
<p>Rund um den Wunsch vieler Großstädter, mit eigenen Händen etwas zu pflanzen und so der Verunsicherung durch immer neue Lebensmittelskandale etwas entgegenzusetzen, entwickeln sich ganze Geschäftszweige. So verkauft die Supermarktkette Billa Saatgut alter Sorten, das sie von Arche Noah, einem Verein zur Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt, erhält. Und das von zwei jungen Städterinnen gegründete Unternehmen »<a href="http://www.meine-ernte.de/">meine ernte</a>« verpachtet saisonweise Ackerparzellen, auf denen bei Übergabe bereits 20 Gemüsesorten ausgesät sind, dazu gibt’s Beratung vom Landwirt vor Ort. Die Nachfrage ist so groß, dass aus anfangs sechs stadtnahen Standorten  2011 bereits 14 geworden sind.</p>
<p>Für Clausen und Shaw ist ihr Garten auch ein Labor, in dem sie erproben, inwieweit Selbstversorgung in der Stadt möglich ist. Denn mit steigenden Ölpreisen wird die regionale Landwirtschaft auch ökonomisch zu einer sinnvollen Alternative unserer globalisierten Lebensmittelproduktion. »Wir müssen langsam mal umdenken!«, sagt Clausen. Katrin Bohn hat bereits eine Antwort auf die Frage, welchen Beitrag Städte zur Versorgung ihrer Bewohner leisten können: 25 Prozent. So groß ist nach ihrer Berechnung der Anteil des Obst- und Gemüsebedarfs, den die Beispielstadt London selbst decken könnte. Mit ihrem Buch über »Produktive Stadtlandschaften« gehört die Architektin zu den Vorreitern dieser Debatte. An der <a href="http://www.tu-berlin.de/">TU Berlin</a> lehrt sie eine neue Generation von Landschaftsarchitekten und Stadtplanern, Flächen für urbanen Gemüseanbau zu berücksichtigen. »Das Thema wird seit etwa 15 Jahren beforscht«, sagt sie, »aber was die praktische Umsetzung angeht, stehen wir noch ganz am Anfang.« Und so sind Orte wie der Prinzessinnengarten tatsächlich Labore. Besucher aus aller Welt nehmen neue Ideen mit zurück in die Heimat – von mobilen Beeten, die auf Hausdächern und sogar an Wänden Platz finden. Eine andere Welt ist tatsächlich pflanzbar.</p>
<p>TEXT Julia Schoon</p>
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		<title>Überwachungsstaat und/oder Bürgerrechte?</title>
		<link>http://www.biorama.at/uberwachungsstaat-und-oder-burgerrechte-schauspielhaus/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 12:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Pfisterer]]></category>
		<category><![CDATA[Ilija Trojanow]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolf Szymanski]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles zu unserer Sicherheit, zum Schutz vor Terror und Bedrohung. Aber wie steht es um die demokratischen Freiheiten, den Schutz der Grundrechte, den Schutz der Privatsphäre, den Rechtsstaat? Wie steht es um die Sicherheit persönlicher Daten im Zeitalter unbegrenzter Information &#8211; aber auch Überwachung? VORTRAG UND DISKUSSION MIT: Ilija Trojanow &#124; Autor Kurt Einzinger &#124; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/schauspielhaus.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8329" title="schauspielhaus" src="http://www.biorama.at/wp-content/uploads/2012/02/schauspielhaus.jpg" alt="" width="196" height="142" /></a></p>
<p>Alles zu unserer Sicherheit, zum Schutz vor Terror und Bedrohung. Aber wie steht es um die demokratischen Freiheiten, den Schutz der Grundrechte, den Schutz der Privatsphäre, den Rechtsstaat? Wie steht es um die Sicherheit persönlicher Daten im Zeitalter unbegrenzter Information &#8211; aber auch Überwachung?</p>
<p>VORTRAG UND DISKUSSION MIT:</p>
<p>Ilija Trojanow | Autor</p>
<p>Kurt Einzinger | Experte für Internet-Technologien</p>
<p>Wolf Szymanski | Bundesministerium für Inneres</p>
<p>Eva Pfisterer | Journalistin und Moderatorin</p>
<p>Dienstag, 21.02. 2012, 20.00 Uhr, <a href="http://www.schauspielhaus.at/jart/prj3/schauspielhaus/main.jart?rel=de&amp;content-id=1298846830415&amp;reserve-mode=active" target="_blank">SCHAUSPIELHAUS WIEN</a></p>
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